Im Berliner Ost-Bezirk fehlen besonders viele Lehrer. Bei den Lösungsansätzen ist sich die Bezirkspolitik nicht einig. Was sagt der Senat?
Im Berlin er Ost-Bezirk fehlen besonders viele Lehrer. Bei den Lösungsansätzen ist sich die Bezirkspolitik nicht einig. Was sagt der Senat?In vielen Berlin er Schulen fehlen Lehrer. In Marzahn-Hellersdorf ist der Mangel besonders schlimm. Über die Lösungsansätze gibt es keine Einigkeit.„Jeder junge Mensch hat das Recht auf eine zukunftsfähige, diskriminierungsfreie Bildung .“ So steht es im Berlin er Schulgesetz.
Auch Quereinsteiger müssen eigentlich von ausgebildeten Lehrkräften betreut werden. Doch das ist schwierig, wenn es davon kaum welche gibt. „Das kann man meines Erachtens überhaupt nicht absichern“, sagt die Kommunalpolitikerin Marion Hoffmann. „Das kann nicht gut gehen!“In einigen Teilen von Marzahn-Hellersdorf – etwa in Hellersdorf-Nord – war laut Sozialbericht des Bezirks im Jahr 2020 rund ein Drittel der schulpflichtigen Kinder armutsgefährdet.
Die Bildungsverwaltung bestätigt die konkreten Fälle auf Anfrage nicht. Im Winter gebe es regelmäßig einen hohen Krankenstand, der zu Unterrichtsausfall führe, sagt ein Sprecher. Nicht nur in Marzahn-Hellersdorf, sondern auch in anderen Bezirken. Und weiter: „Generell gibt es bei einer sehr angespannten Personalsituation die Möglichkeit, den Unterricht anders zu organisieren.
Das ist nicht genug für SPD und Linke. Besonders bei Neueinstellungen müsse darauf geachtet werden, dass zuerst die Schulen mit dem höchsten Bedarf profitieren, sagt Marion Hoffmann. Ihr Vorschlag: „Dass man diesen Leuten sagt: Bevor ihr irgendwo hingeht, geht ihr nach Marzahn-Hellersdorf – oder eben in Schulen, die einen hohen Bedarf haben.“Hoffmann plädiert dafür, auch mehr Referendare in den Bezirk zu schicken.
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