Der Hausbesuch: Respekt für die schlichten Dinge

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Sie backen ihr eigenes Brot, halten Bienenstöcke, schätzen altes Handwerk: Ellen Gernun und Martin Lohmann lieben sich – und alles, was uneitel ist.

Vielleicht kann man diese beiden als Zentrum einer großen „Bindegliedfamilie“ bezeichnen. Das würde nicht nur zum Alltag in ihrer Patchworkfamilie passen. Sie vermitteln auch zwischen Hand- und Kopfarbeit. Und zwischen den Generationen: Ellen Gernun und Martin Lohmann verstehen das Drängen der Jüngeren auf mehr Nachhaltigkeit – damit es wirklich eine Zukunft gibt, und zwar für alle.

Die Eiersammlung: Sie besitzen auch eine Schmucktheke. Auf deren Glasabdeckung und in den Holzschubladen stellen sie ihre Schätze aus, weder Edelsteine, noch Perlen, sondern: Eier. Gänseeier, Enteneier, Straußen- und Wachteleier, es müssen an die 100 sein. Ein ganz besonderes Exemplar wird von einer Glaskuppel behütet: das Ei eines schwarzen Schwans. Vor 26 Jahren schenkte Martin Lohmann es seiner Freundin Ellen Gernun, als Zeichen seiner Liebe.

Das Bienenvolk: Nun sind sie beide im Ruhestand, aber der ist gar nicht sonderlich ruhig. Denn Ellen Gernun ist Imkerin geworden, und das macht durchaus Arbeit. „Nachdem die Kinder das Haus verlassen haben, kamen die Bienen“, sagt sie, zwölf Stöcke insgesamt. Ein Hund lässt sich dressieren, Bienen nicht. „Bienen spiegeln dich und du wirst durch Bienen weiser. Bis es jedoch so weit ist, musst du dir viel Fachwissen zur Pflege und Haltung aneignen“, sagt Gernun.

Veränderung: „Wir versuchen, grün zu leben. Auch durch Anregungen unserer Kinder“, sagt Gernun. Der älteste Sohn ist 37 Jahre alt, der jüngste 28. Allein anhand dieser zehn Jahre Unterschied lasse sich schon eine Veränderung im Umgang mit Nachhaltigkeit und der Haltung zum Klimawandel beobachten: „Je jünger die Kinder sind, desto aktiver sind sie in diesen Themen involviert“, meint die Mittsechzigerin.

taz am WochenendeDieser Text stammt aus der taz am wochenende. Immer ab Samstag am Kiosk, im eKiosk oder gleich im Wochenendabo. Und bei Facebook und Twitter. Anerkennung: Sowohl Lohmann als auch seine Frau kämpfen seit über 30 Jahren dafür, dass Leute, die handwerkliche Berufe ausüben, mehr gesellschaftliche Anerkennung bekommen. Beide sind sich einig: „Die Politik hat dagegen gearbeitet. Sie hat vor allem die akademische Bildung hochgehalten.“

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