Die neue Abfahrt am Matterhorn ist noch nicht einmal eingeweiht, doch die Kritik ist schon jetzt groß. Im vergangenen Jahr fällt die Premiere im Ski-Zirkus mangels Schnee aus, auch in dieser Saison steht der Wettbewerb auf der Kippe. Termin- und Umwelt-Diskussionen überschatten den Sport ohnehin.
Mit einer erwarteten Geschwindigkeit von 135 Kilometern pro Stunde werden sich die alpinen Ski-Stars die "Gran Becca" hinunterstürzen. Die neue Abfahrt am Matterhorn soll ein einziges Spektakel werden. Der Start auf rund 3800 Metern ist der höchste im Weltcup. Die Strecke über 3,7 Kilometer von Zermatt in der Schweiz nach Cervinia in Italien ist die erste, die durch gleich zwei Länder führt.
Doch das neue Prestige-Projekt des Skiweltverbands FIS startet nicht nur ein Jahr später als geplant, sondern auch begleitet von gewaltigen Diskussionen. Ums Klima, um Nachhaltigkeit, um den Rennkalender - es geht wieder mal um Vieles, aber - wie inzwischen so oft - kaum noch um den Sport selbst. Womöglich machen der erwartete Neuschnee und Wind den Veranstaltern bis zum Wochenende ohnehin noch einen Strich durch die Rechnung.
Ein kleiner Teil der ursprünglich geplanten Piste lag außerhalb der für den Skisport erlaubten Zone. Die Veranstalter korrigierten die Streckenführung und entschuldigten sich. "Wenn wir uns da minimal neben der Grenze bewegt haben, dann - noch mal - wir entschuldigen uns, es war nie unsere Absicht", sagte Organisationschef Franz Julen im Schweizer Fernsehen.
Für Julen ist die Matterhorn-Abfahrt "eines der nachhaltigsten Skirennen überhaupt". 95 Prozent der Pistenfläche würden bereits bestehen, argumentiert er. Es werde überwiegend auf Gletschern und Naturschnee gefahren. Und für den benötigten Kunstschnee gebe es schon bestehende Anlagen.
Ob DSV-Alpinchef Maier oder Deutschlands Top-Abfahrer Thomas Dreßen: Kaum einer von denen, um die es eigentlich geht, hätte etwas dagegen, würde die Saison später beginnen. Selbst FIS-Präsident Johan Eliasch plädierte kürzlich überraschend dafür, den Auftakt in Sölden noch weiter nach hinten zu verschieben. Was im aktuellen Kalender wegen der neuen Matterhorn-Rennen aber eben gar nicht geht. Die Lage ist verzwickt.
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