Bücher trotz Bomben: Ein Verlag in Charkiw hat allen Widrigkeiten zum Trotz sein Geschäft wieder eröffnet – mitten in der zerstörten Innenstadt. 'Die Arbeit rettet uns davor, verrückt zu werden' sagt die Gründerin im DW-Gespräch.
. In den darauffolgenden Wochen wurde die Stadt systematisch beschossen. Nach unterschiedlichen Schätzungen hat ein Drittel bis die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner der Millionenstadt Charkiw seitdem verlassen. Doch für die Verbliebenen geht das Leben weiter: In Parks pflanzen sie Blumen, sie reinigen die Straßen, und sie produzieren sogar: Bücher.
Aber viele von ihnen arbeiten weiter - im"Homeoffice", das sich die meiste Zeit im Luftschutzkeller befindet."Unsere Redaktionsabläufe, Setzen und Korrektur von Texten, Verträge oder auch Illustration lassen sich weiter fortsetzen", sagt Orlova, deren Druckerei in Charkiw von den Beschüssen beschädigt ist. Nun muss der Verlag auf andere Druckereien in der Nähe von Kiew und im Westen des Landes zurückgreifen.
Alles im Griff: Vivat-Buchhalterin Anna Grabina hat ihren Arbeitsplatz im Keller ihres Hauses eingerichtet."Fast gemütlich", meint sie. kam die Wende:"Wir haben eine klare pro-ukrainische Position bezogen. Das hat uns große wirtschaftliche Einbußen gebracht, denn der Osten der Ukraine ist russischsprachig, auch die Krim gehörte früher zu unseren Märkten. Aber es war sehr wichtig, sich absolut eindeutig zu positionieren.
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