Mehr als sechs Jahre lang hat sie den Kika geleitet, nun wechselt Astrid Plenk ins MDR-Landesfunkhaus Thüringen. Im DWDL.de-Interview spricht Plenk über den Wechsel, ihre Ambitionen und die Zeit beim öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen.
Frau Plenk, Sie sind seit 2018 Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF, erst im vergangenen Jahr wurde ihr Vertrag um drei weitere Jahre verlängert.
Das stimmt, ursprünglich komme ich aber gar nicht aus dem Kindersegment. Ich hatte immer viel mit Nachwuchs zu tun, das ist, gerade auch im Kreativen, eine schöne Sache. Bei Universal habe ich damals aber auch unter anderem für einen Spielfilmsender gearbeitet, auch bei RTLzwei gab es vielfältige redaktionelle Themen. Und doch sind Kinder auf meinem bisherigen Karriereweg wichtig gewesen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist etwas so Tolles, dafür will ich mich einsetzen. Egal, auf welcher Position. Hier will ich etwas beitragen, das ist das wichtigste. Wir haben uns mit dem Sendeschema auf die Preteens konzentriert und hatten da einige schöne Erfolge im linearen Programm. Da haben wir teilweise zweistellige Marktanteile erreicht und lagen vor ProSieben, wo ja traditionell viele Preteens und jüngere Menschen unterwegs sind. Wir haben unterschiedliche Inhalte getestet und an bestehenden Formaten gearbeitet, um sie noch stärker auf die anvisierte Zielgruppe auszurichten.
Da hat sich seit 2018 tatsächlich viel verändert. Wir sehen aber weiterhin, dass der lineare Sender für uns ganz wichtig ist. Er korrespondiert stark mit dem digitalen Angebot, beide Seiten befruchten sich. Aus aktuellen Nutzungsbefragungen und einer Studie aus dem letzten Jahr wissen wir, dass Kinder Medien stark hybrid nutzen. TV ist da längst nicht mehr das einzige Medium, spielt aber nach wie vor eine große Rolle.
Früher gab es häufig Gegenprogrammierungen in Reaktion auf ein Format bei der Konkurrenz, diese Zeiten sind vorbei.Ich nehme mit, dass wir als Kika in Krisensituationen schnell auf Wünsche und Bedürfnisse der Kinder reagieren können. Wir können in unserem Angebot jederzeit eine Live-Sendung setzen und auch beratend zur Seite zu stehen. Partizipation ist ganz wesentlich und das wollen wir auch weiterhin stärken.
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