Greift Russland das Baltikum an, muss die Bundeswehr schnell reagieren. Doch beim Umbau des Heeres gibt es Probleme. Werden die neuen 'Mittleren Kräfte' zur mittleren Katastrophe?
könnte schon in wenigen Jahren in Litauen einmarschieren und die sogenannte Suwalki-Lücke, einen schmaler Landkorridor zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus besetzen. Das Nato-Gebiet würde getrennt, das Baltikum abgeschnitten.
Das Baltikum mit der Nato-Ostflanke. Die kritische Suwalki-Linie liegt zwischen Kaliningrad und Belarus.Eine erste Brigade "Mittlere Kräfte" soll im kommenden Jahr aufgestellt werden. Für sie gibt es feste Vorgaben: Innerhalb von drei Tagen müssen sie marschbereit sein und 400 Kilometer am Tag zurücklegen können. Deutlich schneller als Kampf- oder Schützenpanzer, die erst mit Zügen oder Lkw Richtung Front transportiert werden müssen.
Eine neue Radhaubitze RCH 155: Von ihnen bekommt die Bundeswehr deutlich weniger als erhofft. Stattdessen müssen die "Mittleren Kräfte" weiter auf die bewährte, aber langsame Panzerhaubitzen 2000 auf Ketten benutzen. Mit schnellen Radpanzern vom Typ Boxer können sie bei der Verlegung an die Ostflanke, die Soldaten sprechen vom "Husarenritt", nicht mithalten. Im schlimmsten Fall würden die Bundeswehr-Soldaten also ohne Artillerie dastehen.
Wenn die Frage der Munitionslieferungen nicht geklärt wird, werde die Ukraine "in naher Zukunft gezwungen sein, Städte aufzugeben", so Militärexperte Carlo Masala.In der Bundeswehr ist die Aufstellung der "Mittlere Kräfte" seit Jahren Thema - und hoch umstritten. Manche Soldaten kritisieren die bisherige Umsetzung, andere lehnen das Konzept rundweg ab.
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