Michael Moorstedt analysiert, wie ausgefeilt und fatal die Verbreitung von live gestreamtem Terror wie in Buffalo funktioniert. Die Netzkolumne
, ursprünglich für Videospieler gedacht, hat bei der Verbreitung offenbar eine wesentliche Rolle gespielt.Auf Facebook oder Twitter werden oft nur entsprechende Links gepostet; manchmal spielen die Plattformen lautsogar Werbung daneben aus. Stattdessen wird der Inhalt auf wenig bekannten Webseiten wie Kiwifarms, Catbox oder Ghostbin gehostet.
Wahrscheinlich benötigen wir nach Buffalo und Christchurch eine neue Theorie der Bilder: Der Terrorakt ist im Zeitalter der Suchmaschinenoptimierung komplett auf maximale Aufmerksamkeitsgenerierung ausgelegt - auf Wirkmechanismen, die Inhalte auf den Plattformen der großen Tech-Konzerne viral gehen lassen. Live-Video lässt die Distanz zwischen Betrachter und Objekt kollabieren.
Der Stream ist selbst ein Akt der Gewalt, wenn er aus dem Zuschauer einen hilflosen Zeugen macht; im schlechtesten Fall lässt er ihn zum Komplizen werden. In einer Zeit, in der das Always-on zum Dogma geworden ist, ist Wegschauen die einzig verbleibende Option.
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