Im letzten Winter halfen Frankreich und Deutschland sich mit Strom und Gas aus, damit es bei Engpässen in den Wohnungen nicht kalt und dunkel wurde. Nun sind beide Länder besser gerüstet.
Gibst du mir Strom, geb ich dir Gas - der vergangene Krisenwinter hatte Deutschland und Frankreich aus Sorge vor Engpässen bei der Energieversorgung zusammenrücken lassen. Beide Länder sicherten sich Hilfe zur Abwehr von Blackouts und ausgekühlten Wohnungen zu. Das Atomstromland Frankreich importierte Elektrizität aus Deutschland, weil viele seiner AKW zur Wartung vom Netz waren.
Auch wenn beide Energieträger tagtäglich über die Grenzen fließen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, sicherten sich Frankreich und Deutschland vor knapp einem Jahr in einer gemeinsamen Erklärung zur Energiesolidarität einen Hilfsmechanismus zu. Ob man auf diesen wieder zurückgreifen muss - da sind sich alle Experten einig - hängt auch vom Wetter ab.
Deutschland investierte, um Ersatz für wegfallendes russisches Gas herbeischaffen zu können, in drei schwimmende Terminals zum Import von Flüssiggas, ein weiteres soll noch im Winter in Betrieb gehen. «Wir sind unter dem Strich gut vorbereitet, durch die LNG-Terminals und die Sparsamkeit der Bevölkerung», sagte der Sprecher des Fernleitungsnetzbetreibers Open Grid Europe , Niko Bosnjak.
Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, sei die Ausgangssituation zu Beginn der Heizperiode mit Blick auf die Speicherfüllstände und die Bezugsquellen für Erdgas deutlich besser als im vergangenen Herbst. Für eine vollständige Entwarnung sei es aber zu früh. Eine sehr kalte Wetterlage, bei der der Gasverbrauch stark ansteigt, könnte die Versorgungslage beeinflussen.
Wohl kaum eine Rolle spielen dürfte im anstehenden Winter die einzige Ferngasleitung zwischen Deutschland und Frankreich, die bei Gersheim-Medelsheim im Saarland die Grenze quert und im letzten Jahr als Symbol der deutsch-französischen Kooperation im Fokus der Öffentlichkeit stand. Die Leitung werde immer wieder sporadisch genutzt, meinte OGE-Sprecher Bosnjak, die Gasmengen aber seien sehr überschaubar.
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