Ende Juli begann in Teheran ein neuer Prozess gegen den iranischen Politikwissenschaftler und FoSA-Preisträger sadeghZibakalam. DW-Autorin ShabnamvonHein berichtet über die Hintergründe der gegen ihn erhobenen Vorwürfe der 'staatsfeindlichen Propaganda'.
"DW Freedom of Speech Award"-Preisträger Sadegh Zibakalam kritisiert unter anderem Irans Israel-Feindschaft und das Atomprogramm. Damit gefährdet er angeblich die"nationale Sicherheit".Am 26. Juli dieses Jahres begann in Teheran ein weiterer Prozess gegen den prominenten regierungskritischen iranischen Politologen Sadegh Zibakalam.
Der 71-jährige Politologe Zibakalam gehört zu den wenigen Kritikern der Islamischen Republik, die es weiterhin wagen, öffentlich Missstände anzusprechen und das politische System zu kritisieren. Für seine Haltung verlieht ihm die Deuschle Welle im April 2018 in Bonn den"DW Freedom of Speech Award". Zibakalam widmete den Preis allen in seiner Heimat.
Diese Haltung habe das Land in den letzten 42 Jahren auf der internationalen Bühne isoliert, kritisierte der Politologe Zibakalam wiederholt. Er vermeidet demonstrativ, auf Darstellungen der israelischen Flagge zu treten, die vor den Eingängen mancher Gebäude im Iran auf den Boden gemalt wurde. "Ich verstehe auch unser Beharren auf dem Atomprogramm nicht. Was für einen Nutzen hat dieses Atomprogram bis jetzt für uns gebracht?", fragt Zibakalam im Gespräch mit der DW. Er weiß, dass Kritik am Atomprogramm im Iran kaum geduldet wird. Aber jemand müsse das ansprechen, meint er. Mit dem Atomprogramm verfolge Iran ausschließlich friedliche Zwecke, behaupten die Verantwortlichen in Teheran und vermeiden jede öffentliche Diskussion darüber.
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