taz-Autor*innen bekommen ihr Frei-Abo nicht mehr als Papierzeitung, sondern digital. Soll so sein, ist nötig und modern, findet SilkeBurmester. Digitalisierung 👇
Von SILKE BURMESTER
Es ist der Vorbote zur Einstellung der Distribution der taz auf Papier unter der Woche. Schon jetzt kann der Verlag dadurch viel Geld sparen. Das soll er, ich will mich da nicht querstellen. Seit drei Jahren mag ich nicht mehr als Journalistin schreiben, und so gut die Entscheidung, es zu lassen, ist, so weh tut mir das in Richtung taz. Die taz gibt, ich nehme – wir führen eine Beziehung in Schieflage. Das macht ein blödes Gefühl, das ich damit beruhige, zu denken, irgendwann, dann mach ich wieder. Dann pumpe ich wieder mein Blut in dieses fröhlich pulsierende Zeitungsherz.
Und dann der Rest des Blattes … Eigentlich lese ich den gar nicht mehr, weil ich übers Netz so viel andere Medien lese. Aber dann liegt die Zeitung jeden Tag so schön auf dem Küchentisch, und natürlich fange ich an zu blättern. Und da möchte ich stellvertretend für all die anderen mit der taz alt Gewordenen und sich noch an das Allos-Amaranth-Müsli in der weißen Packung und die Ermordung Petra Kellys Erinnernden, sagen: So geht das nicht! Ihr könnt mich nicht einfach so printlos zurücklassen! Ab dem 1. Juni.
Wenn ihr nicht auf meiner Fußmatte liegt, seid ihr nicht mehr existent. Da kann die Seite eins noch so toll sein. Deshalb schlage ich einen Umgewöhnungsservice für Leute wie mich vor: morgens um 8 Uhr ein „Dingdong!“ aufs Handy, stellvertretend für das Geräusch des Zeitungsklatschens auf dem Küchentisch – und eine Seite eins, die sich öffnet.
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