Es herrscht extreme Dürre! Und die geschlossenen Schleusen könnten nun zu einem Fischsterben führen.
hat am Montag deshalb mehrere Schleusen geschlossen, darunter die am Krausnicker Strom und in Groß Wasserburg. Grund ist das extreme Niedrigwasser in der Spree.
Laut Umweltministerium soll die Maßnahme verhindern, dass der Abfluss der Spree unterhalb des Spreewalds komplett zum Erliegen kommt. Mögliche Folge: Abgeschnittene Gräben und Fließe könnten austrocknen. Das könnte zu einem Fischsterben führen. Anrainer sollen sich beim Landesamt für Umwelt melden, wenn Gewässer – wie Experten es nennen – trockenfallen. Dann können Notabfischungen und Muschelbergungen organisiert werden. Einem Sprecher des Umweltministeriums zufolge waren Notabfischungen bislang noch nicht nötig.
Zuletzt wurden am Spreewaldausgang in Leibsch noch 0,79 Kubikmeter pro Sekunde gemessen – Tendenz fallend. Zum Vergleich: In den Jahren 1970 bis 2015 lag der mittlere Abfluss im August im Schnitt bei 12,2 Kubikmeter/Sekunde.