Unsere Autorin liebt Sushi, vor allem mit Lachs. Doch seitdem sie über die Auswirkungen der industriellen Fischerei Bescheid weiß, sucht sie nach Alternativen.
Beifang, Schleppnetze, Plastikmüll und Zerstörung der Riffemenschen- und tierverachtende industrielle FischereiIch habe gelernt, dass ich für folgende drei Punkte verantwortlich bin, wenn ich Fisch konsumiere:"Wenn Delfine, Wale und Haie sterben, stirbt der Ozean und somit auch wir", heißt es etwas dramatisch in der Doku.
Das im Meer umhertreibende Plastik besteht zu einem Großteil aus Fischereizubehör, darunter 46 Prozent Fischernetze.Rund 60 Prozent des Fischimports stammt aus Ländern, in denen die Arbeitsbedingungen zum Teil schlecht bis katastrophal sind.ist sogar von Sklaverei an Bord die Rede. Ein thailändischer Ex-Mitarbeiter erzählt von Misshandlungen, Missbrauch und Mord.Wie ich lerne, ist Fischzucht auch nur eine Art verkappter Wildfang.
Besonders interessiert mich die Lachs-Alternative, denn ja, Gurken- oder Avocado-Makis sind nettes Beiwerk, aber keine wirkliche Geschmacksexplosion.