Die Lage ist 'angespannt bis kritisch', heißt es im jährlichen Lagebericht des BSI. Eine potenzielle Gefahr sticht besonders ins Auge.
Die Lage ist"angespannt bis kritisch", heißt es im jährlichen Lagebericht des BSI. Eine potenzielle Gefahr sticht besonders ins Auge: Künstliche Intelligenz. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick.) wurde 1991 ins Leben gerufen und ist zuständig für Deutschlands Cybersicherheit. Es untersteht dem Bundesinnenministerium von SPD-Ressortchefin Nancy Faeser.
Hier beobachtet das BSI mittlerweile eine Verlagerung der Attacken: Nicht mehr nur große und zahlungskräftige Unternehmen gerieten dabei ins Visier von Kriminellen, sondern zunehmend auch kleine und mittlere. Auch staatliche Institutionen und Kommunen würden häufiger zur Zielscheibe, oft mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Bürger.
So könne schon von den Anfragen, mit denen Nutzer den Datenschatz einer KI füttern, eine Bedrohung ausgehen: Seien diese etwa falsch oder voreingenommen, könnte die KI diese auch falsch oder voreingenommen wiedergeben.
Auch sogenannte "Deep Fakes" – manipulierte Bilder, Videos und Stimmen – würden an Qualität gewinnen. Für Laien sei es beispielsweise kaum noch möglich, die KI-generierte Stimme eines Politikers vom Original zu unterscheiden. Die zunehmende Echtzeitfähigkeit dieser Manipulationen werde schon in "absehbarer Zeit" dafür sorgen, dass man in Onlinemeetings nicht mehr sicher sein könne, ob man mit der realen Person spreche oder nicht.