Der 'Job-Turbo' soll Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schneller in Arbeit bringen. Doch das birgt Herausforderungen. Kanzler Scholz hat die Arbeitsagentur in Potsdam besucht, um mehr zu erfahren.
Der" Job-Turbo " soll Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schneller in Arbeit bringen. Doch das birgt Herausforderungen. Kanzler Scholz hat die Arbeitsagentur in Potsdam besucht, um mehr zu erfahren.
Potsdam - Bundeskanzler Olaf Scholz sieht beim "Job-Turbo" zur schnelleren Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt noch Hürden. "Viele Probleme sind ja schon gelöst, aber es dauert - glaube ich - ein bisschen, bis sich das gesetzt hat", sagte Scholz am Freitag beim Besuch der Arbeitsagentur in seinem Wahlkreis Potsdam.
Der Kanzler hält vor allem die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse für eine Herausforderung: "Da gibt es ja 800 Behörden in Deutschland, die für die Anerkennung von Berufsabschlüssen zuständig sind", sagte Scholz im Gespräch mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter im Jobcenter. "Das wäre auch für uns ein großes Problem, da durch zu müssen.
Der Chef der Agentur für Arbeit Potsdam, Alexandros Tassinopoulos, sieht die Sprache als größte Hürde und bat um Geduld. "Wir werden sukzessive weiterkommen, können aber nicht erwarten, dass jetzt in wenigen Wochen große Vermittlungszahlen produziert werden", sagte er. "Wir argumentieren, dass auch mit mittleren Sprachkenntnissen auch schon geprüft werden sollte, wo man mithelfen kann, wo man mitarbeiten kann.
Im vergangenen Herbst hatte die Regierung den "Job-Turbo" angekündigt. Das Ziel ist, Geflüchteten mit Bleibeperspektive eine schnellere Vermittlung in Arbeit zu ermöglichen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hatte angekündigt, etwa 400.000 Geflüchtete direkt aus ihren Sprachkursen in Jobs zu vermitteln, darunter rund 200.000 aus der Ukraine. Nach Zahlen von April wurden seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs etwa 160.
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