Bayerns SPD-Chef zum Fall Aiwanger: „Eine sehr gefährliche Entwicklung“

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Bayerns SPD-Vorsitzender Florian von Brunn wirft Freie-Wähler-Chef Aiwanger Rechtspopulismus à la Trump vor. Der Wirtschaftsminister versuche, vom Versagen in der Energiepolitik abzulenken.

hat sich auch die Stimmung in Bayern geändert. Er stellt sich als Opfer einer „Schmutzkampagne“ dar und findet damit bei einigen Wählerinnen und Wählern offenbar Gehör. Die Freien Wähler legen in Umfragen kräftig zu, Ihre Partei, die SPD, verharrt unter zehn Prozent. Wie beurteilen Sie die Lage?Das Schlimmste war sein Umgang mit der Neonazi-Hetzschrift. Er hat versucht, zu tricksen und sich heraus zu mogeln.

Im Landtag sind Sie von Anfang an als scharfer Kritiker Aiwangers aufgetreten. Was hat Sie am meisten an seinem Umgang mit der Affäre um die Hetzschrift aus seiner Schulzeit gestört?Jugendliche machen oft Mist. Das weiß jeder. Aber ich kennen keinen Fall, wo jemand so ein widerwärtiges, neonazistisches Flugblatt hatte. In meinem früheren Gymnasium wäre er bei allen Mitschülern unten durch gewesen und mit Sicherheit von der Schule geflogen.

Ministerpräsident Markus Söder ist die zweite Hauptfigur in dieser Affäre. Er hat entschieden, dass Aiwanger Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident bleiben darf. Was sagen Sie zu seiner Rolle?Er lässt Aiwanger alles durchgehen. Wie man in der CSU über Aiwanger denkt, wissen wir.

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