Die Aufklärung des Verkehrsdesasters um die Sperrung der Rahmede-Talbrücke und politische Verantwortlichkeiten kommt voran: Der Untersuchungsausschuss des Landtags fängt mit Zeugenvernehmungen an. Das Gremium erhofft sich Einblicke in damalige Entscheidungen.
Düsseldorf - Der Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags zur Rahmede-Talbrücke beginnt am Montag mit Zeugenvernehmungen. Die Talbrücke an der bundesweit bedeutsamen "Sauerlandlinie" A45 war Ende 2021 wegen Einsturzgefahr gesperrt und im vergangenen Mai gesprengt worden. Die Arbeiten für einen Ersatzneubau sind bereits angelaufen.
Die beiden ersten Zeugen sollen die entscheidenden Faktoren für die Sperrung der Brücke und die darauffolgenden Entwicklungen beleuchten, aber auch über die allgemeine Brückenstruktur in NRW berichten. Geladen sind dazu der Leiter der Außenstelle Hagen der Autobahn GmbH Westfalen und der kaufmännische Direktor des Landesbetriebs Straßen.NRW.
Der inzwischen dritte Untersuchungsausschuss des Landtags in der laufenden Wahlperiode arbeitet seit Mai und hat zuvor bereits Experten zum Zustand der Brücken befragt. Der Ausschuss soll mögliche Versäumnisse der Landesregierung aufarbeiten - unter anderem die Frage, warum nicht rechtzeitig neu gebaut worden war.
Die Unterbrechung der zentralen Nord-Süd-Achse hat für Anwohner und die Wirtschaft der Region gravierende Nachteile gebracht: von Stauchaos, Lärm und Abgasen über gestörten Lieferverkehr und Umsatzeinbußen bis hin zur Fachkräfte-Abwanderung. Die Industrie spricht von einem Milliardenschaden. Die Landtagsopposition will besonders die Rolle des früheren Verkehrsministers und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst unter die Lupe nehmen. Der CDU-Politiker war von 2017 bis Oktober 2021 an der Spitze des NRW-Verkehrsressorts, bevor er Regierungschef wurde. Persönliche Versäumnisse hat er bereits verneint. Darüber hinaus befasst sich der Ausschuss insgesamt mit der vielfach maroden Brückeninfrastruktur in NRW.
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