Laborkette Synlab verdient 2023 deutlich weniger - streicht Dividende
) hat 2023 mit steigenden Kosten und dem starken Rückgang der Covid-Tests gerungen. Der Konzern setzt zwar mit Einsparungen, Preiserhöhungen und Verkäufen von Unternehmensteilen dagegen, konnte aber im Gesamtjahr einen Umsatz- und Ergebnisrückgang nicht vermeiden. Wie Synlab am Montag in München mitteilte, sank der Erlös 2023 auf 2,64 Milliarden Euro, ein Jahr waren es noch 3,25 Milliarden Euro gewesen.
Für das laufende Jahr peilt die Laborkette einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro an. Davon sollen als bereinigter Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen 17 bis 18 Prozent hängen bleiben nach 16,6 Prozent im Vorjahr. Die Übernahme dürfte aber noch etwas dauern."Zum heutigen Tag sind die in der Cinven-Angebotsunterlage dargelegten Bedingungen noch nicht vollständig erfüllt", hieß es vom Unternehmen. Im November hatte der Finanzinvestor Paul Singer eine kleine Beteiligung an Synlab bekannt gegeben. Damit folgte der Hedgefonds-Manager dem bekannten Muster, bei derartigen Übernahme mitverdienen zu wollen.